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Die Angelhaken

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Sie waren so gutmütig oder sie hatten so viel überflüssige Zeit, dass sie ihm das egräbnis ausrichteten, die Leichenhalle, den Pfarrer, die Schreiner, die Totengräber und den Wagen bezahlten, der seinen Leichnam vom Armenhaus zum Eriedhof brachte. Sie waren auf eine bestimmte Art seine Zwillingsgeschwis-ter. Zwillinge von unterschiedlichen Müttern, nach Geschlecht und Religion verschieden. Den einzig wirklichen Unterschied machten ihre Namen aus, wenigstens ihre Spitznamen, die sie aus ihren Heimatländern mitgebracht oderhier durch irgendwelche ungewöhnliche Taten erworben hatten. Er jedoch war einfach bekannt als »der, den die Hündinnen nicht ankläffen«. Er wurde als einziger im Hof vor dem Schlafsaal, am Fenster, im Speiseraum, auf der Straße, die zur Stadt führte, Tag und Nacht von den ewig trächtigen, ihre Welpen hütenden und hungrigen Hündinnen der Umgebung nicht angebellt. Vielleicht kannte er die Hundesprache. Der Pfarrer, von zwei improvisierenden Sängern begleitet, sprach seine Seele von den absichtlich oder unabsichtlich begangenen Sünden frei, während er seinen Weihrauehkessel hin und her schwenkte, als wäre er am Säen, danach ein Kreuz in die Luft und über den Kopf des Verblichenen schlug, bevor er den Totengräbern winkte, dass sie den Sarg langsam in die Erde senkten. Die Erde schien plötzlich ganz locker und leicht, sie ließ es sich nicht anmerken, dass sie gleich gierig blieb, egal wen man in ihr begrub. So sagten einige der Anwesenden, die fremde Erde behandelte die Fremden mit einem gewissen Mitleid.